Hamam das orientalisches Dampfbad
Im Hamam lässt sich die Körperkultur des Morgenlandes erleben. Früher ging man zur Erholung in die Sauna. Heute locken zur Entspannung Beautyfarmen und moderne Badetempel. Altbewährt und doch weiterhin voll im Trend ist der Hamam. Ideal für die Erholung ist das orientalische Dampfbad mit einer Jahrhunderte alte Tradition aus dem arabischen Raum. Hier ist nicht wie in der finnischen Sauna das Schwitzen das Wichtigste. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr
hoch und mit 40 Grad Celsius ist die Temperatur moderat. Die Haut wird auf das bevorstehende
Waschritual vorbereitet. Hamam bedeutet „warmes Wasser“. Zu diesen Wellness – Erlebniss gehören eine intensive Waschprozedur und Massageprozedur. Den Künsten des Tellak verdankt
man den Erholungseffekt. Er ist ein speziell ausgebildeter Bademeister und verwöhnt mit angenehmen Einseifungen, Körperpeelings und Massage. Der Körper wird zwischendurch immer wieder mit Wasser übergossen und der Kreislauf angeregt. Körper und Seele werden wach gehalten und man fühlt sich wie neugeboren. Den Vorbereitungsraum betritt der Gast mit
einem Lendentuch bekleidet. Wassergüsse und hohe Luftfeuchtigkeit machen die Haut geschmeidig. Nach einer Zwischenstation (Hararet) wartet im Hauptraum (Ovmalik) der Tellak,
der den Gast mit beheizten Marmor – Steinen behandelt. Danach erfolgt eine Entspannungsphase
und der Gast bekommt Tee oder kalte Getränke gereicht. Früher besuchte die moslemische Bevölkerung meist vor dem Freitagabendgebet den Hamam um sich gründlich zu reinigen.
Einen kommunikativen und spirituellen Zweck erfüllte dabei das Bad. Früher wurde streng auf
die Trennung der Geschlechter geachtet. Heute sind die Regeln weniger streng und in Deutschland gibt es oft in gemischtes Publikum. Menschen mit Hauterkrankung oder Kreislaufbeschwerden sollten vor dem Hamam mit einen Arzt sprechen.
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die nummer eins ist bei mir immer noch die Banja mit den Wenikbesen,
ins hamam gehe ich nur 1 mal im Monat um die Hautschuppen vom körper zu entfernen.
gruss micha
Saunameister