Archiv für Januar 2008

Hamam das orientalisches Dampfbad

Im Hamam lässt sich die Körperkultur des Morgenlandes erleben. Früher ging man zur Erholung in die Sauna. Heute locken zur Entspannung Beautyfarmen und moderne Badetempel. Altbewährt und doch weiterhin voll im Trend ist der Hamam. Ideal für die Erholung ist das orientalische Dampfbad mit einer Jahrhunderte alte Tradition aus dem arabischen Raum. Hier ist nicht wie in der finnischen Sauna das Schwitzen das Wichtigste. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr

hoch und mit 40 Grad Celsius ist die Temperatur moderat. Die Haut wird auf das bevorstehende

Waschritual vorbereitet. Hamam bedeutet „warmes Wasser“. Zu diesen Wellness – Erlebniss gehören eine intensive Waschprozedur und Massageprozedur. Den Künsten des Tellak verdankt

man den Erholungseffekt. Er ist ein speziell ausgebildeter Bademeister und verwöhnt mit angenehmen Einseifungen, Körperpeelings und Massage. Der Körper wird zwischendurch immer wieder mit Wasser übergossen und der Kreislauf angeregt. Körper und Seele werden wach gehalten und man fühlt sich wie neugeboren. Den Vorbereitungsraum betritt der Gast mit

einem Lendentuch bekleidet. Wassergüsse und hohe Luftfeuchtigkeit machen die Haut geschmeidig. Nach einer Zwischenstation (Hararet) wartet im Hauptraum (Ovmalik) der Tellak,

der den Gast mit beheizten Marmor – Steinen behandelt. Danach erfolgt eine Entspannungsphase

und der Gast bekommt Tee oder kalte Getränke gereicht. Früher besuchte die moslemische Bevölkerung meist vor dem Freitagabendgebet den Hamam um sich gründlich zu reinigen.

Einen kommunikativen und spirituellen Zweck erfüllte dabei das Bad. Früher wurde streng auf

die Trennung der Geschlechter geachtet. Heute sind die Regeln weniger streng und in Deutschland gibt es oft in gemischtes Publikum. Menschen mit Hauterkrankung oder Kreislaufbeschwerden sollten vor dem Hamam mit einen Arzt sprechen.

 

So werden den Haaren Beine gemacht

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Es gibt viele Möglichkeiten zu enthaaren – kleine Nachteile hat aber jede Haarentfernung. Ein Epilierer sorgt für glatte Beine. Die Härchen wachsen lange nicht nach, allerdings kann es beim Epilieren schon mal schmerzhaft ziehen. Im Sommer sind gepflegte glatte Beine ein Muss. Aber wie die lästigen Stoppeln entfernen? Rasieren, Wachsen, Epilieren oder Cremen – die Enthaarungsmethoden haben alle Vorteile und Nachteile. Laut einer Umfrage benutzen 51 Prozent den Nassrasierer, 26 Prozent den Epilierer und 14 Prozent greifen zum Wachs als Haarentferner. Beim Rasieren wächst das Haar schnell und stoppelig nach. Es ist aber günstig.

Der Epilierer entfernt die Haare an der Wurzel und sorgt dafür dass sie nicht so schnell wieder nachwachsen. Das schmerzhafte Ziehen des Gerätes ist aber nicht jedermanns Sache. Auf Internetforen tauschen viele Frauen ihre Erfahrungen aus. Epilieren ist zeitaufwendig. Mit der Akrobatik unter der Dusche ist aber endlich Schluss. Man sollte abends zu epilieren, damit Hautreizungen über Nacht abklingen. Beim Wachsen werden die Haare mit den Wurzeln herausgezogen. Es ist eine gewisse Schmerzresistenz erforderlich. Wachs ist komfortabel. Vor allem beim Warmwachs hat man fast vier Wochen lang Ruhe. Kaltwachsstreifen für den Hausgebrauch werden auf die Haut aufgelegt und straffgezogen. Dann wird gegen die Haarwuchsrichtung flach an der Haut entlang wieder abgezogen. Die Prozedur erfordert Übung und ist nur bei dünner Haut zu empfehlen. Die Enthaarungscreme scheint noch die sanfteste Enthaarung zu sein. Das Ergebnis hält 5 – 7 Tage. Trotzdem wenden es nur etwa 6 Prozent der Frauen an. Möglicherweise liegt es daran, dass schnell zwei Tuben verbraucht sind. Nach ein paar Minuten Einwirkzeit lassen sich die Haare entfernen, da die Enthaarungscreme das Haar an der Basis aufweicht. Die chemischen Stoffe können aber allergische Reaktionen auslösen. Es sollte vorher ein Test erfolgen. Auf Muttermale und bei Sonnenbrand darf sie nicht angewendet werden. Nach der Enthaarung sind beruhigende, rückfettende Cremes oder Lotionen zu empfehlen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung

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